
ONE.assist ist live — das haben wir in vier Tagen auf der Eröffnungstour erfahren.
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Am Montag ist ONE.assist offiziell live gegangen. Unser digitaler Beratungsassistent ist ab sofort für alle online verfügbar. Und weil wir überzeugt sind, dass ein Launch nicht in einem Konferenzraum stattfinden sollte, sondern dort, wo unser Produkt später auch benutzt wird, sind Stefan Mohaupt und Inga Albrecht in dieser Woche auf Release Tour gegangen. Vier Tage, drei Städte und Gespräche mit Beratern, Inhabern und Geschäftsführern direkt an der Ladentheke.
Die Route hat uns nach Köln, Münster und Bad Mergentheim geführt. Am Montag und Dienstag mit dabei war Ulrich Clausen, Gründer und Geschäftsführer von Vital-er-leben. Über sein Netzwerk aus rund 50 Sanitätshäusern mit über 200 Standorten konnten wir dorthin, wo ONE.assist wirklich zählt: mitten ins Tagesgeschäft der Sanitätshäuser. Den Launch selbst haben wir mitgebracht, die Häuser haben uns gezeigt, worauf es im Alltag ankommt.
Was wir in diesen vier Tagen erlebt haben, war eine deutliche Bestätigung: Wir sind auf dem richtigen Weg.
„Wofür ich gerade eine halbe Stunde gebraucht habe, findet die App in Sekunden.
Das hätte ich nicht für möglich gehalten.“
Besonders beeindruckend war ein Moment in einem der Häuser. Wir stellten einer erfahrenen Beraterin ONE.assist vor – und sie wollte es sofort auf die Probe stellen, mit einem echten Rezept. Sie holte die Verordnung eines Patienten heraus, der nur eine Stunde zuvor im Laden gewesen war. Die Diagnose war ihr unbekannt, also hatte sie kurz davor erst den Herstellerkatalog und das Hilfsmittelverzeichnis nach dem passenden Siebensteller durchsucht – rund 25 Minuten, bis sie das richtige Hilfsmittel gefunden hatte.
Dann scannten wir genau diese Verordnung mit ONE.assist ein. Nach wenigen Sekunden lag das richtige Produkt auf dem Bildschirm. Das ist ein wunderbares Beispiel aus der Praxis dafür, wo ONE.assist effizient eingesetzt werden kann.
Das Wissen war immer da — nur nie an einem Ort
Das Wissen im Sanitätshaus ist da. Es war immer da. Nur eben nie an einem Ort. Ein Teil steht in Katalogen, ein Teil in Excel-Tabellen, ein Teil in E-Mail-Postfächern, ein Teil in den Verträgen mit den Krankenkassen. Und der größte Teil sitzt in den Köpfen der erfahrenen Kollegen.
Hier kommt Software ins Spiel. Sie basiert am Ende immer auf drei Schichten: Daten, Regeln und eine Benutzeroberfläche, die alles zusammenbringt und für den Nutzer zugänglich macht. Die Regeln kennt der Markt, und sie lassen sich gemeinsam dokumentieren. Das Interface lässt sich bauen, heute schneller denn je. Die Daten aber, in diesem Fall vor allem die Artikelstammdaten, sind der eigentliche Flaschenhals. Genau deshalb haben wir uns entschieden, hier frühzeitig aktiv zu werden und mit ONE.data eine Technologieführerschaft aufzubauen und einen neuen Standard für die Branche zu setzen: Artikelstammdaten der Hersteller, zentral gesammelt, aufbereitet und mit genau den Zusatzinformationen angereichert, die der Berater im Alltag für eine hochwertige und zugleich effiziente Beratung braucht.
Daten sind das neue Gold. Das ist das Ergebnis aus zwei Jahrzehnten fehlender Standards im Hilfsmittelmarkt. Die Profis, mit denen wir auf der Tour gesprochen haben, haben genau das bestätigt. Und sie haben die größten Zeitfresser klar benannt: Fachfragen, die bei Kollegen, in Katalogen oder per Google-Suche geklärt werden müssen. Neue Mitarbeiter, die viele Monate brauchen, bis sie eigenständig beraten können. Vertragsdetails einzelner Krankenkassen, die aufwändig im eigenen ERP-System nachgeschlagen werden müssen. Immer wieder Zeit, die im Beratungsgespräch fehlt, während der Kunde wartet.
Genau hier setzt ONE.assist an: Die App bringt Daten, Regeln und Bedienung zusammen und macht das Wissen im Arbeitsalltag nutzbar. Was dabei besonders großen Anklang gefunden hat, ist die Kombination aus zwei Eigenschaften. Zum einen bündelt ONE.assist das nötige Wissen zentral und stellt grundsätzlich alle relevanten Informationen und Artikelstammdaten der Branche zur Verfügung. Zum anderen lässt sich die App individuell an jedes Unternehmen anpassen. Welche Hersteller sind Standard? Welche Marken sind Teil der eigenen Strategie? Welche Abgabepreise und Aufzahlungen sind vorgegeben? Diese Mandanteneinstellungen machen ONE.assist für jedes Haus zum eigenen, personalisierten und mit der Strategie abgestimmten Beratungswerkzeug — für das gesamte Fachpersonal, ob erfahren oder neu.
Genauso wertvoll war das spannende Feedback, das wir mitgenommen haben: Details, die die nächsten Schritte markieren. Genau dafür sind wir auf Tour gegangen. Denn niemand kennt den Alltag an der Ladentheke besser als die Fachberater und Fachverkäufer selbst und ihr Blick macht ONE.assist mit jedem Gespräch schärfer.
Fachkräftemangel ist eines der häufigsten Sorgenthemen
Ein Thema kam in jedem Gespräch auf den Tisch: der Fachkräftemangel und damit die Frage, wie sich neue Menschen effizient einarbeiten und im Alltag unterstützen lassen. Azubis, Quereinsteiger, Wiedereinsteiger. Gerade Quereinsteiger sind händeringend gesucht und in der Branche gern gesehen. Doch der Einstieg in den Hilfsmittelmarkt ist langwierig, und die technischen wie manuellen Arbeitsprozesse wirken oft abschreckend. Die Produktvielfalt ist enorm, die Varianten unübersichtlich, die Diagnosen schier unendlich. Und weil das Fachwissen verteilt liegt, wird jede Beratung schnell zur Prüfung. Der neue Kollege möchte helfen, kennt die vielen Produkte aber noch nicht im Detail. Also unterbricht er das Gespräch, sucht nach der passenden Antwort — und der Kunde wartet.
Und das Problem betrifft nicht nur Neueinsteiger. Auch erfahrene Berater und Fachverkäufer sind in bestimmten Bereichen tief spezialisiert und in anderen deutlich weniger sattelfest. In einem Markt mit abertausenden Artikeln, unzähligen Variationen und ständig neuen Anforderungen ist das keine Ausnahme, sondern Alltag.
ONE.assist als digitales Handwerkszeug für den Beratungsalltag
An genau diesem Punkt, im Moment der Unsicherheit, kommt ONE.assist ins Spiel. Nicht als Ersatz für die Kompetenz des Beraters, sondern als sein digitales Handwerkszeug. Was der erfahrene Kollege im Kopf hat, findet der Azubi im nächsten Moment auf dem Tablet: Zugang zu allgemein verfügbarem Fachwissen, ohne jedes Mal nachfragen zu müssen. Versorgungsbezogen, nicht als Papierkatalog. Ein Rezept wird eingescannt und die passende Empfehlung erscheint. Oder die Situation wird einfach mündlich beschrieben, und die relevanten Produkte werden vorgeschlagen. Fachwissen, zentral gebündelt und für jeden Mitarbeiter jederzeit abrufbar.
Die App ist eine Unterstützung. Das heißt, sie garantiert nicht jede Versorgungsempfehlung zu hundert Prozent. Aber sie hebt jede Frage auf eine neue Ebene. Wo ein neuer Mitarbeiter früher ratlos vor der Aufgabe stand „Was berate ich hier überhaupt?“, geht es jetzt nur noch um die Feinauswahl: „Welcher dieser drei Artikel ist der richtige?“ Aus Unsicherheit wird eine fundierte Entscheidung.
Die Mitarbeiter im Sanitätshaus sind keine Software-Enthusiasten. Sie sind Berater, Helfer, Menschenfreunde. Menschen, die zuhören, mitdenken, helfen und versorgen. Diese Kompetenz kann keine Technologie ersetzen. Aber gute Technologie kann sie unterstützen damit mehr Zeit für Menschlichkeit bleibt.
Technologie und Mensch. Das eine liefert die Informationen. Der andere gestaltet die Versorgung. Genau diese Kombination ist die erfolgreiche Zukunft.
Ein Blick in die Zukunft
Nun, wo diese lang ersehnte Technologie endlich funktioniert, stellen sich schnell die nächsten Fragen. Was sind die nächsten Schritte, jetzt wo die Datenbasis steht? Wie kann sich Beratung weiter verändern? Welche Prozesse, die heute noch aufwändig von Hand laufen, lassen sich optimieren?
Im Austausch mit den Fachleuten vor Ort entstehen die spannendsten Projekte: Wir bringen das technologische Know-how, unsere Kunden die Erfahrung und Praxisnähe. Manchmal ergeben sich daraus konkrete Feature-Wünsche. Manchmal entstehen größere Visionen für die kommenden Monate.
Was dabei am deutlichsten wurde: Die Technologie ist heute schon da. Die Datenarbeit ist gemacht. Die Frage ist nicht mehr, ob eine intelligente Beratungsunterstützung im Sanitätshaus funktioniert. Die Frage ist nur noch, wann diese Technologie in allen Sanitätshäusern zum Standard wird.
Der Anfang ist gemacht. Jetzt bringen wir ONE.assist Schritt für Schritt in die Sanitätshäuser und gestalten die Zukunft der Beratung gemeinsam mit denen, die sie jeden Tag leben.
Danke und bis zur nächsten Station
Ein großes Dankeschön an die Sanitätshäuser, die uns eingeladen haben. Und ein ebenso großes Dankeschön an Ulrich Clausen von Vital-er-leben.
Es war nicht die letzte Tour. Wir freuen uns schon darauf, die nächsten Unternehmen zu besuchen. Wenn Ihr Betrieb moderne Herausforderungen wie das Fachkräfteproblem, das Wissensmanagement im Sanitätshaus oder smarte Versorgungsprozesse gut löst, oder Sie dazu spannende Ideen entwickelt haben, dann lassen Sie uns sprechen. Wir stellen Sie gerne gemeinsam hier vor.
Hier geht’s zu ONE.assist: www.carecore.one/assist


