Orthesen stabilisieren, entlasten oder korrigieren Gelenke und Wirbelsäule nach Verletzung, OP oder bei chronischen Erkrankungen. Dieser Ratgeber deckt 8 Anwendungsorte mit insgesamt 46 Seiten ab — Produktart-Guides, indikationsbezogene Empfehlungen und Praxisleitfäden für den Fachhandel.
Quelle: CareCore.ONE Redaktion — basierend auf GKV-Hilfsmittelverzeichnis PG 23Orthesen im Sanitätshaus
Die Produktgruppe 23 umfasst Orthesen für Knie, Sprunggelenk, Hand, Ellenbogen, Rücken, Schulter, Daumen und Halswirbelsäule. Jeder Anwendungsort hat einen eigenen Produktart-Guide (Template A) und indikationsbezogene Detailseiten (Template B), die Diagnosen wie Kreuzbandriss, Kniearthrose oder Bandscheibenvorfall mit der passenden Orthese zusammenbringen.
Ergänzt werden die Produktseiten durch 10 Praxisleitfäden zu Abrechnung, Genehmigung, Rezeptprüfung, HMV-Nummern, Dokumentation und weiteren Themen — geschrieben für den Versorgungsalltag im Sanitätshaus.
Was Sie in diesem Ratgeber finden
8 Produktart-Guides
Je eine Übersichtsseite pro Anwendungsort — mit Typen, Aufbau, Indikationen, Versorgungsweg und Abrechnung.
28 Indikations-Matches
Von Kreuzbandriss bis Skoliose — jede Detailseite bringt eine Diagnose mit der passenden Orthese zusammen.
10 Praxisleitfäden
Abrechnung, Rezeptprüfung, HMV-Nummern, Zuzahlung, Genehmigung, Dokumentation und mehr — direkt anwendbar.
Orthesen nach Anwendungsort
Knieorthesen
Stabilisierung und Entlastung bei Kreuzbandriss, Kniearthrose, Meniskusverletzung, Patellaluxation und nach OP.
Sprunggelenkorthesen
Versorgung bei Bänderriss, Sprunggelenkfraktur und Achillessehnenentzündung.
Handgelenkorthesen
Orthesen bei Karpaltunnel, Sehnenscheidenentzündung, Rhizarthrose, Skidaumen und Verstauchung.
Ellenbogenorthesen
Versorgung bei Tennisarm und Golferarm — gezielte Entlastung der Sehnenansätze.
Rückenorthesen
Lumbal- und Wirbelsäulenorthesen bei Bandscheibenvorfall, Hexenschuss, Skoliose, Spinalkanalstenose und Wirbelgleiten.
Schulterorthesen
Orthesen nach Schulter-OP, bei Rotatorenmanschettenverletzung und Schulterluxation.
Daumenorthesen
Stabilisierung bei Rhizarthrose — Entlastung des Daumensattelgelenks.
Cervicalorthesen
Halskrausen und HWS-Orthesen bei HWS-Syndrom und Schleudertrauma.
Vom Rezept zur Versorgung — immer den richtigen Artikel.
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Praxiswissen für den Fachhandel
Neben den Produktart-Guides und Indikations-Matches bietet dieser Ratgeber 10 Praxisleitfäden, die den Versorgungsalltag im Sanitätshaus erleichtern:
— CareCore.ONE Redaktion
Häufige Fragen
Was ist eine Orthese?
Eine Orthese ist ein medizinisches Hilfsmittel, das Gelenke oder die Wirbelsäule stabilisiert, entlastet oder korrigiert. Im Gegensatz zu Bandagen bieten Orthesen eine stärkere mechanische Unterstützung — oft durch Schienen, Gelenke oder Gurtsysteme.
Wie viele Orthesen-Typen gibt es im Hilfsmittelverzeichnis?
Die Produktgruppe 23 umfasst Orthesen für 8 Anwendungsorte: Knie, Sprunggelenk, Handgelenk, Ellenbogen, Rücken/LWS, Schulter, Daumen und Halswirbelsäule (HWS). Jeder Bereich hat eigene HMV-Untergruppen und Festbeträge.
Brauche ich für eine Orthese eine Genehmigung der Krankenkasse?
Das kommt auf die Orthese an. Konfektionsorthesen mit Festbetrag benötigen in der Regel keine Vorabgenehmigung. Maßgefertigte Orthesen und Versorgungen oberhalb des Festbetrags erfordern meist einen Kostenvoranschlag und eine Genehmigung. Details finden Sie im Leitfaden Genehmigung.
Was kostet eine Orthese für den Patienten?
Die gesetzliche Zuzahlung beträgt mindestens 5 € und maximal 10 € (10 % des Abgabepreises). Bei Aufzahlung auf ein höherwertiges Modell kommen Mehrkosten hinzu. Kinder unter 18 und Versicherte mit Befreiungsausweis zahlen keine Zuzahlung. Mehr dazu im Zuzahlungs-Leitfaden.