Gehhilfen sichern die Mobilität bei eingeschränkter Gehfähigkeit — nach Operationen, bei neurologischen Erkrankungen und im Alter. Dieser Ratgeber deckt 5 Versorgungsarten mit insgesamt 23 Seiten ab: Produktart-Guides, indikationsbezogene Empfehlungen und Praxisleitfäden für den Fachhandel.
Quelle: CareCore.ONE Redaktion — basierend auf GKV-Hilfsmittelverzeichnis PG 10Gehhilfen im Sanitätshaus
Die Produktgruppe 10 umfasst Rollatoren, Gehgestelle, Gehstöcke, Unterarmgehstützen und Gehwagen. Jede Versorgungsart hat einen eigenen Produktart-Guide (Template A) und indikationsbezogene Detailseiten (Template B), die Diagnosen aus Orthopädie, Neurologie und Geriatrie mit der passenden Gehhilfe zusammenbringen.
Ergänzt werden die Produktseiten durch 6 Praxisleitfäden zu Abrechnung, Rezeptprüfung, HMV-Nummern, Zuzahlung, Rollator-Anpassung und Gehhilfen-Auswahl.
Was Sie in diesem Ratgeber finden
5 Produktart-Guides
Je eine Übersichtsseite pro Versorgungsart — mit Typen, Aufbau, Indikationen, Versorgungsweg und Abrechnung.
12 Indikations-Matches
Von Hüft-TEP bis Sturzprophylaxe — jede Detailseite bringt eine Diagnose mit der passenden Gehhilfe zusammen.
6 Praxisleitfäden
Abrechnung, Rezeptprüfung, HMV-Nummern, Zuzahlung, Rollator-Anpassung und Gehhilfen-Auswahl — direkt anwendbar.
Gehhilfen nach Versorgungsart
Rollatoren
Vier-Rad-Gehwagen mit Bremsen, Sitzfläche und Korb — die häufigste Gehhilfe bei Mobilitätseinschränkungen im Alter und nach OP.
Gehgestelle
Stabile Rahmengestelle für maximale Sicherheit bei stark eingeschränkter Balance und Gehfähigkeit.
Gehstöcke
Einfache Gehhilfen zur Entlastung und Gleichgewichtssicherung bei leichter Mobilitätseinschränkung.
Unterarmgehstützen
Standardgehhilfe nach Frakturen und Operationen an Hüfte, Knie und Sprunggelenk.
Gehwagen
Dreirad- und Spezial-Gehwagen für neurologische Patienten und die Rehabilitation.
Vom Rezept zur Versorgung — immer den richtigen Artikel.
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Praxiswissen für den Fachhandel
Neben den Produktart-Guides und Indikations-Matches bietet dieser Ratgeber 6 Praxisleitfäden, die den Versorgungsalltag im Sanitätshaus erleichtern:
— CareCore.ONE Redaktion
Häufige Fragen
Welche Gehhilfe ist die richtige für mich?
Das hängt von der Art und dem Grad der Mobilitätseinschränkung ab. Unterarmgehstützen eignen sich nach Frakturen und OPs, Rollatoren bei dauerhafter Gehschwäche, Gehgestelle bei stark eingeschränkter Balance. Unser Auswahl-Leitfaden hilft bei der Entscheidung.
Bezahlt die Krankenkasse einen Rollator?
Ja, mit ärztlicher Verordnung. Die Krankenkasse übernimmt den Festbetrag für einen Standard-Rollator. Die Zuzahlung beträgt 10 % (mindestens 5 €, maximal 10 €). Bei Aufzahlung auf ein Leichtgewicht-Modell kommen Mehrkosten hinzu.
Wie lange darf ich Unterarmgehstützen benutzen?
Die Nutzungsdauer richtet sich nach der ärztlichen Verordnung und dem Heilungsverlauf. Nach Frakturen typischerweise 6 bis 12 Wochen, nach Endoprothesen bis zur sicheren Vollbelastung. Die Gehhilfen bleiben Eigentum der Krankenkasse und werden zurückgegeben.
Muss ein Rollator angepasst werden?
Ja, unbedingt. Ein falsch eingestellter Rollator erhöht das Sturzrisiko. Griffhöhe, Bremskraft und Zubehör müssen individuell angepasst werden. Details im Leitfaden Rollator-Anpassung.