Bandagen komprimieren, stützen und stabilisieren Gelenke und Weichteile — bei Verletzungen, nach Operationen und zur Prävention im Sport. Dieser Ratgeber deckt 6 Anwendungsorte mit insgesamt 29 Seiten ab: Produktart-Guides, indikationsbezogene Empfehlungen und Praxisleitfäden für den Fachhandel.
Quelle: CareCore.ONE Redaktion — basierend auf GKV-Hilfsmittelverzeichnis PG 05Bandagen im Sanitätshaus
Die Produktgruppe 05 umfasst Stütz- und Kompressionsbandagen für Knie, Sprunggelenk, Hand, Ellenbogen, Schulter und Rumpf. Jeder Anwendungsort hat einen eigenen Produktart-Guide (Template A) und indikationsbezogene Detailseiten (Template B), die Diagnosen wie Kniearthrose, Tennisarm oder Bänderriss mit der passenden Bandage zusammenbringen.
Ergänzt werden die Produktseiten durch 6 Praxisleitfäden zu Abrechnung, Rezeptprüfung, HMV-Nummern, Zuzahlung, Dokumentation und dem Unterschied zwischen Kompressions- und Stützbandagen.
Was Sie in diesem Ratgeber finden
6 Produktart-Guides
Je eine Übersichtsseite pro Anwendungsort — mit Typen, Aufbau, Indikationen, Versorgungsweg und Abrechnung.
17 Indikations-Matches
Von Kniearthrose bis Stoma-Versorgung — jede Detailseite bringt eine Diagnose mit der passenden Bandage zusammen.
6 Praxisleitfäden
Abrechnung, Rezeptprüfung, HMV-Nummern, Zuzahlung, Dokumentation und Kompressions- vs. Stützbandage — direkt anwendbar.
Bandagen nach Anwendungsort
Kniebandagen
Stütz- und Kompressionsbandagen bei Kniearthrose, Meniskusverletzung, Kreuzbandriss, Patellaluxation und im Sport.
Sprunggelenkbandagen
Versorgung bei Bänderriss, Sprunggelenkarthrose und Achillessehnenbeschwerden.
Handbandagen
Bandagen bei Karpaltunnelsyndrom, Sehnenscheidenentzündung und Rhizarthrose.
Ellenbogenbandagen
Gezielte Entlastung bei Tennisarm und Golferarm.
Schulterbandagen
Stabilisierung bei Impingement-Syndrom und Schulterluxation.
Rumpfbandagen
Stützende Versorgung bei Stoma und nach Bauchoperationen.
Vom Rezept zur Versorgung — immer den richtigen Artikel.
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Praxiswissen für den Fachhandel
Neben den Produktart-Guides und Indikations-Matches bietet dieser Ratgeber 6 Praxisleitfäden, die den Versorgungsalltag im Sanitätshaus erleichtern:
— CareCore.ONE Redaktion
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen einer Bandage und einer Orthese?
Bandagen bestehen überwiegend aus elastischem Gestrick und wirken durch Kompression und propriozeptive Stimulation. Orthesen bieten dagegen eine stärkere mechanische Stabilisierung durch Schienen, Gelenke oder Gurtsysteme. In der Praxis ist die Grenze fließend: Manche Kniebandagen haben seitliche Stabilisatoren, die an Orthesen erinnern.
Brauche ich für eine Bandage ein Rezept?
Für eine Kassenversorgung ja. Der Arzt verordnet die Bandage auf einem Muster-16-Rezept mit Diagnose und Produktbezeichnung oder HMV-Nummer. Ohne Rezept ist nur ein Privatkauf möglich.
Was kostet eine Bandage für den Patienten?
Die gesetzliche Zuzahlung beträgt mindestens 5 € und maximal 10 € (10 % des Abgabepreises). Bei Aufzahlung auf ein höherwertiges Modell kommen Mehrkosten hinzu. Details im Zuzahlungs-Leitfaden.
Wie viele Bandagen-Typen gibt es im Hilfsmittelverzeichnis?
Die Produktgruppe 05 umfasst Bandagen für 6 Anwendungsorte: Knie, Sprunggelenk, Hand, Ellenbogen, Schulter und Rumpf. Jeder Bereich hat eigene HMV-Untergruppen und Festbeträge.